Die Wintersaison in den Skigebieten hat bereits gestartet. Es gilt vorerst eine Tragepflicht von FFP2-Masken in Skigebieten während der Liftfahrt und beim Anstellen.
Folgende Regel wurde vom Bund definiert und gilt in der Phase 1 welche von 26.12.2020 bis 17.1.2021 läuft.
Seilbahnen sind geöffnet, Mindestvorgaben durch Bund: Abstand von mindestens 1 Meter z. B. beim Anstellen, FFP2 – Masken ab 14 Jahren (ab 6 Jahren MNS) und 50%ige Auslastung in Gondeln und auf abdeckbaren Sesseln, MNS-Pflicht in Freiluftbereichen von Seil- und Zahnradbahnen; regional weitere Maßnahmen möglich. 1
Wie Sinnvoll ist es beim Skifahren FFP2 – Masken zu tragen?
Eine FFP2 – Maske sollte in erster Linie zuerst dem medizinischen Fachpersonal zur Verfügung gestellt werden, welche diese dringend benötigen. Um auch einen optimalen Schutz gewährleisten zu können, muss darauf geachtet werden, dass eine FFP2 – Maske nicht durchfeuchtet wird, denn dann kann die Schutzwirkung abnehmen. Bei sportlicher Betätigung wie bspw. Skifahren, Snowboarden oder anderen (Winter-) Sportarten kommt es zu einer höheren Exspiration wodurch eine FFP2 – Maske auch mehr Feuchtigkeit aufnimmt. Auch ein häufiges Auf- und Abnehmen beim Skivergnügen, beim Anstellen, in den Gondeln und auf der Piste kann die Wirksamkeit und Materialbeschaffenheit beeinträchtigen und wiederum die Wirksamkeit einer FFP2 – Maske beeinflussen.
So wie sie, (inter-)nationale Gäste sind auch wir begeisterte Wintersportler und wir freuen uns auch darauf bald wieder auf den Pisten im Alpenraum und vor allem in Österreich uneingeschränkt fahren zu dürfen. Sie können zu Hause vor dem Ausflug in ihr Lieblingsskigebiet ein Trockentraining mit ihrem Helm und einer FFP2 – Maske durchführen.
Das klingt etwas umständlich. Machbar ist es allemal.
- Maske ordnungsgemäß aufsetzen
- Helm aufsetzen und verschließen
- Helm öffnen und absetzen
- Maske runtergeben
Mindestabstand einhalten, regelmäßig Hände waschen, Tragen eines Mund-Nasen-Schutz (MNS), Reduktion von persönlichen Kontakten haben auch weiterhin Gültigkeit wenn es um Eigenverantwortung und Verantwortung Mitbürgerinnen und Mitbürgern gegenüber geht. Größere Menschenansammlungen, Warteschlangen gibt es nicht nur in Skigebieten sondern auch in anderen alltäglichen Situationen, öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Einkaufen usw. und sollten auch weiterhin wie von der Bundesregierung mitgeteilt vermieden werden, um das Ansteckungsrisiko so gut wie möglich zu minimieren.
Womit sollte ich rechnen im Skigebiet?
Viele Skigebiete und Liftbetreiber haben Corona-Konzepte erarbeitet, welche den vom Gesundheitsministerium geltenden Regeln und Vorgaben entsprechen und auch laufend adjustiert werden.
- Verlängerte Wartezonen vor den Gondeln (Blockabfertigung)
- Weniger Parkplätze
- Kontingentierte Tickets
- Mitunter geschlossene Hütten
Alle die sich trotz dieser Einschränkungen dazu entscheiden, Skifahren bzw. Snowboarden zu gehen wünschen wir viel Spaß, tolles Wetter und beste Pistenverhältnisse. Bleiben Sie gesund.
Schutzklassen
Grundsätzlich können drei Klassen von Atemschutzmasken, auch Partikelfiltrierende Halbmasken genannt, unterschieden werden. Diese Schutzklassen werden mit FFP1, FFP2 und FFP3 bezeichnet. Diese schützen vor wässrigen und öligen Aerosolen, Feinstaub, Viren, Bakterien, Pilzen oder anderen Partikeln in der Atemluft. In Europa wird diese Schutzfunktion mit der Norm EN 149 gekennzeichnet.
Wovor kann ich mich schützen?
Diese Schutzklassen unterscheiden sich durch die Anzahl an gefilterten Partikel. Während FFP1 mindestens 80% und FFP2 94% der Partikel filtert so wird mit FFP3 ein Wert von 99% erreicht. Dies kann durch mehr Lagen an Filtermaterial erreicht werden, was wiederum den Atemwiderstand erhöht, da ihre Dichte zunimmt. Je nach Ausführung und Einsatzmöglichkeit unterscheiden sich Atemschutzmasken nach Optik, Haptik, Formstabilität, Stärke sowie Filterklasse.
FFP steht für: filtering face piece
Der Einsatz und die Verwendung von bestimmten Normen entsprechenden Atemschutzmasken dienen zum einem dem eigenen Schutz und schützen zum anderen auch vor einer Weiterverbreitung von Krankheiten.
FFP2 – Atemschutzmasken
- Gesamtleckage: höchstens 11%
- Schutz vor mindestens 94% Partikeln bis zu einer Größe von 0,6μm.
- Schutz vor fibrogenen, gesundheitsschädlichen und erbgutverändernden Stoffe in der Atemluft, welche bei längerfristiger Konzentration zur Entstehung von Atemwegserkrankungen führen können sowie Folgeerkrankungen massiv erhöhen.
- Filter für feste und flüssige Partikel
- Gegen schädliche Stoffe, deren Konzentration bis zum 10-fachen der maximalen Arbeitsplatz-Konzentration reicht.
- FFP2 Atemschutzmasken werden häufig in der Metallindustrie oder im Bergbau eingesetzt.